
Die Furcht, dass eiene Zecke sich von einem Baum auf den Kopf fallen läßt, ist unbegründet. Sie sind so klein und leicht, dass der Wind sie weit fort tragen würde, ehe sie auf unserem Kopf landet. So würde sie nie ein Ziel treffen. In der Regel warten sie in einer Höhe von nicht mehr als einem Meter. Der "Blutspender" streift meistens so dicht an der Zecke vorbei, dass sie sich festhalten kann.
Hat sich eine Zecke festgebissen, sollte auf alte Haumittel wie Salz, Öl oder Alkohol aufträufeln, verzichtet werden. Dies könnte einen Würgevorgang auslösen, bei dem übermäßig viele Viren ins Bluit gelangen würden, was die ganze Sache verschlimmern würde.
Auch, einmal ganz salopp ausgedrückt, haben Zeckenköpfe kein Gewinde. Also muß weder nach links noch nach rechts herausgedreht werden. Die einfachste Methode ist, wenn die Zecke im Fell steckt, mit einer Pinzette vorsichtig, ohne den Körper der Zecke zu zerdrücken, nach oben herausziehen. Gegen Zeckenbisse beim Menschen ist in Apotheken ein Scheckkarten ähnliches Gerät zu bekommen. Dieses weist einen V-förmigen Einschnitt auf, mit dem die Zecken herausgehebelt werden können. Mehr über Zecken demnächst hier auf diesen Seiten.