Meerschweinchen
Meerschweinchen ist ein recht seltsamer Name. Sie sind nicht mit den Schweinen verwandt, und im Meer leben sie auch nicht. Ihren Namen haben sie, weil sie mit Schiffen über das Meer nach Europa gebracht wurden und weil sie quieken wie kleine Schweinchen.
Ihre ursprüngliche Heimat ist nämlich Südamerika. Dort werden sie sogar auf Farmen gezüchtet. Nicht etwa um sie zu Pelzen zu verarbeiten, nein, sie werden schlichtweg gegessen.
Meerschweinchen wurden im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht. In Europa wurden sie bis ins 20. Jahrhundert auch zu Speisezwecken gehalten.
Diese ständig aktiven Meerschweinchen sind nicht gern alleine. Sie sollten dann auch immer in Gesellschaft gehalten werden.Dann können sie bis zu 10 Jahren werden.
Meerschweinchen pinkeln sehr viel, von daher ist der Pflegeaufwand recht groß (Reinigung des Käfigs). Sie sind auch keine Kuscheltiere obwohl sie mit ihrem langen glatten Fell geradezu dazu einladen. Sie beißen selten, ihre Verteidigung besteht bei ihnen durch Weglaufen oder sie stellen sich tot und verfallen in eine Starre.
Sie mögens warm, am liebsten bei um die 18 Grad. Also müssen sie von Oktober bis Mai ins Haus. Im Sommer sind sie gerne im Garten. Dabei fällt mir ein, dass ich als Kind auch ein Meerschweinchen hatte. Es saß im Stall bei meinem Kaninchen. Die Beiden verstanden sich gut. Ganz oft hockte das Meerschweinchen im Genick vom Kaninchen. Vor unserer Haustür waren fünf Stufen und zwischen Treppenmauer und Zaun vom Nachbarn hatte ich den Stall gebaut. Jedes Mal nun wenn jemand zur Haustür ging, quiekte das Meerschweinchen zur Begrüßung.
Meerschweinchen sollten auch in Gesellschaft im Winter nicht draußen sein. Die Kälte bekommt ihnen nicht.
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