Bello
Fische

Fische haben als gesamte Art den wissenschaftlichen Namen Pisces. Wie so oft ist der Namensgeber ein lateinisches Wort. In diesem Fall piscis, was Fisch bedeutet.
Fische sind im Wasser lebende Wirbeltiere.
Sie sind wechselwarm. Das heißt, die Körpertemperatur passt sich der Temperatur des Wassers an. Ist es warm, sind sie quicklebendig, ist es kalt, sind sie träge. Das ist sehr praktisch von der Natur eingerichtet. Im Winter, wenn es in unseren Breitengraden sehr kalt werden kann, finden Fische nicht mehr genug Nahrung, weil der Pflanzenwuchs zurückgeht. Die Pflanzenfressenden (Friedfische) ziehen sich zurück und fallen in eine Art Winterschlaf, die Winterstarre. Raubfische finden nicht mehr genug Beute.

Unterarten sind die Knochenfische und die Knorpelfische.
Zu den Knorpelfischen gehören die wohl bekanntesten Unterarten, die Haie und Rochen.
Einige der allgemein als Fische benannten Tiere gehören wissenschaftlich anderen Arten an, wie zum Beispiel Schleimaale und Neunaugen.

Ganz klar nicht zu den Fischen, sondern zu den Säugetieren zählen natürlich die Wale, Delfine, Seehunde um nur die wichtigsten zu nennen.

Nicht nur im Winter, wenn die Nahrung knapp wird, ist eine bedrohliche Zeit für Fische, sondern auch im Sommer gibt es jede Menge Gefahren. Störche, Reiher, Kormorane und Otter, alle finden Geschmack an den Fischen. Eine viel größere Gefahr als Freßfeinde, die sich nur vereinzelte Tiere schnappen, ist das Wetter.

Im Wasser ist Sauerstoff gebunden, den die Fische mit den Kiemen aufnehmen, sie atmen im Wasser.
Kaltes Wasser kann viel Sauerstoff aufnehmen, warmes Wasser nur wenig. Ist ein Gewässer nun flach und die Sonne heizt das Wasser auf, reicht der Sauerstoff manchmal nicht mehr für alle Fische aus.
Sie kommen an die Oberfläche und schnappen nach Luft, eine so genannte Notatmung. Hät ein solches Wetter für längere Zeit an, kann es zu massenweisen Erstickungen kommen. Zigtausend Fisch verenden dann qualvoll wie auf diesem Bild zu sehen ist.

Die Natur würde lange brauchen, um wieder ein Gleichgewicht herzustellen.
Private Initiativen helfen dann oft. Freiwillige Helfer, die wichtige, unerläßliche Aufräumarbeiten bewältigen.
In tagelangen Einsätzen werden die toten Tiere eingesammelt.

Hier, in diesem Fall, hat der örtliche Angelverein einen sinnvollen neuen Besatz vorgenommen. Damit ist das natürliche Gleichgewicht in diesem See wieder hergestelt.